Baustellen, Baustellen, Baustellen...
Oftersheim: Neben dem aktuell laufenden Großbauprojekt “Quartier Dietzengässel” im Herzen Oftersheims finden fast zeitgleich auch im sakralen Umfeld der beiden Kirchengemeinden Baumaßnahmen statt - ein absolutes Novum in der jüngeren Geschichte der Hardtgemeinde.
Während inzwischen vom Außengelände der Christuskirche die Baumaschinen vorerst abgezogen sind, haben sie im Kirchgarten von St. Kilian ebenfalls ganze Arbeit geleistet, wenn auch im Anfangsstadium. Dort sind während der KITA-Schließzeit die vorbereitenden Arbeiten für den Um- und Anbau des bisherigen Pfarrhauses zum künftigen Domizil der weltlichen Gemeindeaktivitäten angelaufen. Die Garage bei der Leimbachbrücke ist bereits abgerissen worden, vom Pfarrhausanbau aus den späten 1960er Jahren ist ebenfalls nicht mehr viel zu sehen. Damit wird das denkmalgeschützte Gebäude zunächst freigestellt, bevor auf seiner Nordwestseite der eingeschossige Anbau mit dem “Begegnungsraum”, so dessen Arbeitstitel, errichtet werden kann.
Das Gemeindeteam St. Kilian hatte bereits im Vorfeld zum offiziellen Start des Bauprojekts Vertreter von Kirchengemeinde, Architekturbüro und Baugruppe zu einem Umtrunk eingeladen. Auch wenn es sich hier im Gegensatz zu den baulichen Aktivitäten der evangelischen Mitchristen um eine Hochbaumaßnahme handelt, gibt es doch bedeutsame Parallelen: Beide Projekte sind auf Nachhaltigkeit ausgelegt und basieren auf ökologischen Standards, eingebettet in vorhandene Grünzonen. Und es entstehen jeweils neue Lebens- und Aktionsräume - einerseits für Eidechsen und Insekten, andererseits für die Gruppierungen der Kiliansgemeinde, um nach den derzeit notwendigen Interimslösungen endlich wieder eigene Räumlichkeiten nutzen zu können, mit deren Fertigstellung nach aktuellem Stand im Frühjahr 2028 zu rechnen ist.
Hans-Peter Sturm
